Wirklich zusammen unterwegs
Bericht von vier Tagen Gruppenspiel
Vom 22. bis 25. Juli organisierte „Von hier nach Glunder“ eine geführte Wallfahrt entlang des Weges der Weisheit. „Mit zwölf schönen Menschen sind wir den ersten Teil der Strecke gelaufen. Vier Tage, etwa 75 Kilometer, aber vor allem eine Reise der Ruhe, der Natur und der tiefen Verbundenheit. Unter der Anleitung von Trainerin Linda durften wir erleben, was es bedeutet, wirklich gemeinsam unterwegs zu sein.“

Valkhofpark – ein besonderer Start
„Die Zeremonienmeisterin Lydia begrüßte uns im Namen des Weges der Weisheit an der Mariken-Statue, dem Symbol der uralten Geschichte von Schuld, Versuchung und Erlösung. Hier spürten wir, wie der Walk of Wisdom auch dazu einlädt, mit Milde auf den eigenen Lebensweg zu blicken und Raum für einen Neuanfang zu schaffen. Schweigend begleitete uns Lydia auf den ersten Metern unserer Pilgerreise zum Valkhof-Park zur Abschiedszeremonie. Umgeben von den uralten Bäumen empfingen wir symbolisch das Feuer eines früheren Pilgers. Beim Anzünden unseres eigenen Feuers drückten wir unsere Absicht für diese besondere Reise aus. Zusammen mit der Gitarrenmusik und dem Gesang von Mark und dem gemeinsamen Singen von Leonard Cohens Song „Hallelujah“ spürten wir sofort die Kraft, gemeinsam unterwegs zu sein. Zum Abschied gewinkt und von Mark und Lydia besungen, machten wir uns zu den Klängen des Pilgerliedes auf den Weg.
Geh pilger, geh
Jeder Schritt, den Sie machen
Ist ein Traum und eine Tat
Also los, Pilger, los!“
Unser Weg zur Weisheit
„Die Tour startete im weiten Ooijpolder, wo wir Störche sahen und uns sogar eine Weile in der Bisonbucht verirrten – eine Übung des Loslassens, die sich nahtlos in die ersten Reflexionsfragen und den stillen Spaziergang einfügte. Es berührte viele, sich vorzustellen, was sie hinterlassen und symbolisch im Fluss wegspülen wollten. Auf dem Friedhof in Beek ließen wir den Tag mit einer Meditation des Atems, der Dankbarkeit und des Lächelns ausklingen, danach brachten uns ein unerwarteter Aufstieg und ein gemütliches Abendessen näher zusammen. Der zweite Tag führte uns über den Duivelsberg und den Filosofenweg nach Deutschland. Auf dem Weg dorthin leitete uns Linda mit Übungen an, die spielerisch und vertiefend zugleich waren: der „Heliumstab“ (er schwebte, wirklich!), Walking Blind und eine schöne Gehmeditation. Es war etwas Besonderes zu bemerken, wie die zwölf Einzelpilger, die gestern von Nimwegen aus aufgebrochen sind, heute als nette, herzliche und liebevolle Gruppe bei unserer deutschen Übernachtung angekommen sind. Am dritten Tag wanderten wir durch den ruhigen Reichswald. Ein beeindruckender Ort, um sich für eine Weile sehr klein und unbedeutend zu fühlen. Nach dem Mittagessen in De Diepen gab es Zeit zum Entspannen, Schwimmen oder einfach nur Nichtstun, was in einem warmen Fußbad gipfelte, das viele bewegte.“

„Der letzte Tag begann mit einer emotionalen Abschlusszeremonie, bei der wir Worte der Dankbarkeit und Einsicht austauschten und eine spezielle From Here to Glunder Perle auf unseren Pilgergürtel regnen ließen. Dann liefen wir durch die Mookerheide und den Heumensoord. Der Regen begleitete uns, aber nichts konnte uns die beste Laune verderben: Wir waren unterwegs, wir waren zusammen, wir genossen die Stille und die atemberaubende Natur um uns herum. Im Boscafé De Zweef durften wir unseren letzten Vogelring an das Pilgerband binden und genossen das wohlverdiente letzte Mittagessen. In diesen Tagen sind wir als Gruppe zusammengewachsen. Es gab Momente der Stille und des Singens, des Lachens und Weinens, des Verloren-Sich-Verschaffens und Wiederfindens. Beeindruckend… So viel Verbundenheit, so viele tiefgründige Gespräche auf dem Weg und so viel Dankbarkeit für dieses unvergessliche gemeinsame Abenteuer! Und dieses Abenteuer geht weiter: Im August nächsten Jahres werden wir Teil 2 des Walk of Wisdom gehen.“

Wenn Sie weitere Informationen zu dieser Führung wünschen, besuchen Sie bitte www.vanhiertotglunder.nl/wisdom



