Solange sie sich benehmen!

Der Erfolg unserer Route hat eine Kehrseite: Seit anderthalb Jahren meldet der Campingplatz Morgenster – direkt an der Route gelegen – Gruppen von Wanderern, die unaufgefordert und unbezahlt die Toilette benutzen und sie schmutzig liegen lassen.

Laut den Besitzern handelt es sich um Gruppen von 3 bis 6 Wanderern, von denen es in der Regel nur einen Pilger gibt, erkennbar an Routenheft, Schnürsenkel oder Anstecknadel. Einzelne Pilger oder Paare hingegen sind ordentlich und auch nett: Mit ihnen entsteht regelmäßig ein gutes Gespräch.

Natürlich sind wir nicht dafür verantwortlich, was Wanderer oder Pilger auf unserer Route tun. Aber wir kennen die Besitzer und fühlen mit ihnen. Asoziales Verhalten – manche benutzen sogar die Dusche oder rollen eine ganze Klorolle aus – passt nicht zu den Grundwerten unserer Route. Wir stehen für die Verbindung zwischen Mensch und Landschaft und um das zu erreichen, sind wir auf den Campingplatz gegangen, um gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

Wir haben eine Umleitung, die das Problem beheben würde, aber die Besitzer würden das auch irgendwo wegen netter Kontakte bereuen. Unsere vorerst Alternative: zwei deutliche Schilder, die den Weg zum Eingang weisen und auf die Kosten hinweisen.

Dringender Bedarf - Landschaftsbeitrag

Sympathisch: Der Erlös des Toilettenbesuchs geht an die Stiftung Poezensnuitjes – eine Stiftung, die streunende Katzen aufnimmt und/oder sterilisiert. Dank des Geldes, das wir mit unseren stillen Spaziergängen gespart haben, haben wir bereits eine großzügige Spende getätigt!

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Illustration: Kennt jemand den Schöpfer? Wir würden gerne mit ihr oder ihm in Kontakt treten.